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Jonas Hagmann

Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW - Hochschule für Wirtschaft

Professeur

Projets référencés

  • Polizei und Forschung: Modelle der polizeibasierten wissenschaftlichen Arbeit

    Polizeikorps versuchen zunehmend, ihre Arbeiten und Prozesse durch sozialwissenschaftliche Expertise zu stärken. Die Integration und Verbindung dieser Kompetenzen mit denjenigen der praktischen Polizeiarbeit gelingt jedoch nicht problemlos. So bestehen heute unterschiedliche Modelle der polizeibasierten oder polizeiorientierten wissenschaftlichen Arbeit. Der Sammelband bringt die Erfahrungen von 15 verschiedenen Polizeikorps – aus der Schweiz, aus Frankreich, Belgien, Kanada und Deutschland – zusammen. Die Autoren beschreiben ihre Modelle und Erfahrungen, benennen aber auch Herausforderungen und teilen insbesondere Lösungsansätze. 

  • Radikalisierung innerhalb des Polizeiwesens: Einordnung, Erkennung und Vorbeugung

    Die Radikalisierung von Sicherheitskräften kann erheblichen Schaden für das öffentliche Ansehen und die internen Abläufe einer Behörde verursachen. In den letzten Jahren ist die Erkennung, der Umgang mit und die Prävention solcher Entwicklungen in europäischen Sicherheitsbehörden zu einem wichtigen internationalen Forschungsthema geworden. Allerdings ist bislang wenig darüber bekannt, wie Polizeikräfte dieses Problem in der Praxis tatsächlich einordnen und behandeln. Das vom Nationalen Aktionsplan (NAP) zur Verhinderung und Bekämpfung von Radikalisierung uns gewalttätigem Extremismus mitfinanzierte Forschungsprojekt untersucht den Umgang der Schweizer Polizeibehörden mit solchen Fällen, basierend auf einer Medienanalyse und Erfahrungen von Führungskräften. Es erschliesst die Präventions- und Handhabungsansätze der Schweizer Korps und wirft einen Blick auf Lösungsansätze europäischer Partnerorganisationen. Durch seinen praxisorientierten Ansatz ergänzt das Projekt den aktuellen Forschungsstand um institutionelle Einblicke in den Umgang mit Radikalisierung innerhalb des Polizeisektors.

  • Abteilung Polizeiwissenschaften

    Die Abteilung für Polizeiwissenschaften war eine hybride und translational ausgerichtete Unterstützungseinheit der Kantonspolizei Basel-Stadt. Sie verband praxisnahes Wissen aus dem Polizeialltag mit dem aktuellen wissenschaftlichen Stand, um einen vierteiligen Auftrag zu erfüllen: (1) Führungsunterstützung: Triage externer Anfragen, Aufbau eines internen Wissensmanagementsystems, Bereitstellung wissenschaftlicher Fachzeitschriften für Polizeimitarbeitende und die Betreuung von Qualifikationsarbeiten von Polizeikräften. (2) Angewandte Studien und Entscheidungsgrundlagen: Aufarbeitung von Erfahrungen und Lösungsansätze zu aktuellen Praxisthemen anhand von Datensammlungen bei anderen Schweizer Polizeikorps (und europäischen Partnerorganisationen), Erstellung von robusten Entscheidungsgrundlagen zu Händen von Polizeileitung, Polizeikader und Departementsleitung. (3) Vorbereitung politischer Dossiers der Polizei sowie die Vertretung der Kantonspolizei in kantonalen und interkantonalen Arbeitsgruppen. (4) Einwerbung von Drittmittel und angewandte Forschung, bspw. zu polizeilichen Datensystemen, zur Radikalisierungsprävention oder Handhabung öffentlicher Räume, wie auch Streuung von Resultaten in der Schweizer Polizeilandschaft via Newsletter und Website. 

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